Strategie & Konzept
Wer sind die Adressaten, was sollen sie tun, wie messen wir Erfolg? Bevor wir designen, klären wir, wozu.
Eine gute Website ist 2026 leise, schnell und ehrlich. Sie tut nicht so, als wäre sie etwas anderes als eine Website. Sie hat keine Hero-Animation, die zwei Sekunden lädt und dann eine Headline zeigt, die in einer halben Sekunde lesbar gewesen wäre, und keine Cookie-Banner, die länger leuchten als die Marke selbst. Wir bauen Websites, die funktionieren — für Menschen, für Suchmaschinen, für KI-Systeme und vor allem für die Redaktionen, die sie später pflegen müssen. Klingt langweilig? Ist es manchmal. Aber langweilig in den richtigen Momenten ist eines der am meisten unterschätzten Qualitätsmerkmale dieser Branche.
Es gibt diesen Moment in Briefings, wenn jemand vorsichtig fragt: „Können wir die neue Website nicht einfach ein bisschen frischer machen?" Und wir sitzen dann da und nicken erstmal, weil wir wissen, dass die Frage liebevoll gemeint ist. Aber wir wissen auch: Eine Website ein bisschen frischer zu machen, ist 2026 ungefähr so, wie ein altes Haus mit einem neuen Anstrich gegen die Energiekrise zu schützen.
Webdesign ist im Jahr 2026 nicht mehr Geschmackssache. Es ist eine Disziplin, die fachlich auf gleichberechtigt nebeneinander stehende Säulen aufsetzt: Strategie, Markenführung, User Experience, Performance, Barrierefreiheit, Maschinenlesbarkeit, Sicherheit und Pflegbarkeit. Wer eine dieser Säulen wegspart, muss sie später teurer einkaufen.
Was sich geändert hat, ist nicht das Handwerk. Gute Typografie war schon immer wichtig. Klare Informationsarchitektur war schon immer wichtig. Vertrauen aufzubauen war schon immer wichtig. Was sich geändert hat, ist die Liste der Adressaten, an die eine Website gleichzeitig sprechen muss: Menschen, Suchmaschinen, KI-Modelle, Screenreader, gesetzliche Prüfer, der eigene Vertrieb, die eigene Redaktion, das Marketingteam. Und alle wollen verstanden werden.
Eine Website ist 2026 ein Werkzeug, kein Plakat. Sie erzählt nicht nur, sie tut. Sie qualifiziert Leads, sie pflegt Beziehungen, sie verarbeitet Anfragen, sie misst sich selbst. Wer das verstanden hat, baut keine Visitenkarten mehr, sondern Systeme. Wer es nicht verstanden hat, baut weiter Seiten, die nach drei Jahren wieder neu gemacht werden müssen.
Wir lesen Trendlisten so wie Wetterberichte: mit Interesse, aber nicht ohne Skepsis. Vieles, was heute gehypt wird, ist in zwei Jahren weg. Manches, was unauffällig daherkommt, bleibt. Hier unsere ehrliche Einordnung — was wir 2026 in Projekten umsetzen, was wir mit Bedacht auswählen, und was wir bewusst weglassen.
Unsere Daumenregel: Ein Trend ist erst dann ein Trend, wenn er einen Job tut, den klassische Lösungen nicht besser machen. Alles andere ist Moodboard-Material. Wir empfehlen Trends, wenn sie zur Marke passen — und sagen ab, wenn sie nicht passen. Auch wenn das Briefing andere Wünsche hat.
Jedes Projekt ist anders, aber der Weg ist erstaunlich oft derselbe. Fünf Phasen, in denen wir uns von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb vorarbeiten. Kein Wasserfall — iterativ, mit Zwischenfreigaben, ehrlichen Checkpoints und der Möglichkeit, einen Schritt zurückzugehen, wenn etwas nicht passt.
Briefing, Markenkern, Zielgruppen, Wettbewerb, Erfolgs-KPIs. Was muss diese Website wirklich tun?
Informationsarchitektur, Conversion-Pfade, Wireframes. Das Skelett, bevor wir Haut darauf legen.
Visuelle Sprache, Komponenten, Design-System. Hier wird die Marke greifbar.
Technische Umsetzung im gewählten CMS, Content-Pflege, QA, Accessibility-Check, Go-Live.
Hosting, Wartung, Monitoring, kontinuierliche Optimierung. Eine Website ist ein Betrieb, kein Endprodukt.
Wir starten nicht mit Layouts. Wir starten mit Fragen. Wir wollen verstehen, wie Ihre Vertriebs-Pipeline aussieht, wer auf Ihrer Website was sucht, wo Ihre Redaktion sitzt, welche Tools Sie bereits nutzen, was Sie an der bestehenden Site lieben und was Sie nächtelang wachgehalten hat. Erst danach malen wir Skizzen. Das spart Iterationsschleifen, weil das Konzept trägt.
Wenn wir bei Discover feststellen, dass eine bestehende Website nur ein Update braucht und nicht den grossen Wurf, sagen wir das. Wir verkaufen keine Relaunches, wenn ein Refresh reicht. Das ist langfristig vertrauensbildender als Maximalprojekte.
Eine Website ist nicht eine Sache. Sie ist sechs Sachen, die zusammenpassen müssen. Hier sind die Disziplinen, die in jedem unserer Projekte vorkommen — egal ob Mittelstands-Site oder Konzern-Portal.
Wer sind die Adressaten, was sollen sie tun, wie messen wir Erfolg? Bevor wir designen, klären wir, wozu.
Klare Navigation, logische Conversion-Pfade, durchdachte Formulare. Jede Seite hat eine Aufgabe.
Typografie, Farbe, Bildsprache, Komponenten. Ein Design-System statt Pixel-perfekter Einzelseiten.
Sauberes HTML, modernes CSS, sparsames JavaScript. Performance und Accessibility sind nicht verhandelbar.
Joomla, WordPress, Ruby on Rails — je nach Aufgabe. Sauber konfiguriert, dokumentiert, pflegbar.
Hosting in Deutschland, Wartung, Analytics, kontinuierliche Verbesserungen. Die Website wird nie fertig.
Was diese sechs Disziplinen verbindet, ist eine simple Frage, die wir uns bei jeder Entscheidung stellen: Macht das die Seite messbar besser — oder ist es nur ein Effekt? Wenn die Antwort nicht eindeutig ist, lassen wir es weg. Das wirkt unspektakulär, aber es führt zu Seiten, die in fünf Jahren noch gut aussehen.
Es gibt keine universell richtige Antwort auf die Frage, welches System für eine Website das passende ist. Es gibt nur die Antwort, die zur jeweiligen Aufgabe passt. Wir arbeiten mit drei Welten, die wir alle gut kennen — und wählen je Projekt das System, das zur Anforderung am besten passt.
| System | Wann es passt | Wann eher nicht |
|---|---|---|
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Joomla
Open-Source-CMS
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Mittelgrosse Corporate-Websites mit klaren Redaktionsstrukturen, Mehrsprachigkeit, mehreren Editor-Rollen, Verbands- und Bildungsauftritte. Native Multilingualität, granular feines Rechte-System. | Sehr einfache Marketing-Sites mit minimaler Redaktion. Reine Single-Page-Auftritte. Komplexe Plattformen mit vielen Mandanten oder Domains. |
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WordPress
Open-Source-CMS
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Marketing-orientierte Sites mit hohem Plugin-Bedarf, klassische Blogs, Magazine, Landingpage-orientierte Auftritte, Projekte mit kurzer Time-to-Market. | Mehrsprachige Mittelstands-Sites mit komplexer Rechteverwaltung — das geht, ist aber Plugin-abhängig. Sicherheitskritische Anwendungen ohne stete Pflege. |
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Ruby on Rails
Web-Framework
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Individuelle Webanwendungen, datengetriebene Portale, Custom-Backends mit komplexer Logik, Schnittstellen-zentrierte Plattformen, MVPs mit Wachstumsperspektive. | Klassische Marketing-Websites mit Standard-Anforderungen. Projekte ohne Entwicklungs-Roadmap. Auftritte, die hauptsächlich redaktionell gepflegt werden. |
Wichtig: Mit jedem dieser Systeme lässt sich heute ein hochwertiger Auftritt bauen. Die Wahl ist selten eine Geschmacksfrage. Sie hängt davon ab, wer die Seite nachher pflegt, welche Inhalte zu erwarten sind, wie die IT-Landschaft aussieht und welche Schnittstellen es geben muss. Wir beraten neutral. Wir haben keinen Provisions-Vertrag mit irgendeinem Anbieter, und es macht uns das Leben leichter, wenn wir das passende System empfehlen, statt später mit einem unpassenden zu kämpfen.
Wenn wir die Wahl haben — und das Projektprofil passt — greifen wir häufig zu Joomla. Das ist keine ideologische Entscheidung, sondern eine ergebnisorientierte. Hier ist, warum.
Wir wären keine ehrlichen Berater, wenn wir nur das Lobende erzählen würden. Joomla hat eine steilere Lernkurve als WordPress. Die Plugin-Auswahl ist kleiner. Für reine Blogger oder für sehr einfache Marketing-Sites ist es oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und wer nach einem grossen Themenmarkt mit hunderten neuen Designs jeden Monat sucht, wird bei WordPress eher fündig. Im Klartext: Joomla ist kein System für jeden — aber für das mittlere Segment professioneller Unternehmens-Websites ist es eine sehr gute Wahl, die zu Unrecht oft als „altes CMS" abgetan wird. Die aktuellen Versionen haben mit dem Joomla von vor sechs Jahren technisch nicht mehr viel zu tun.
Wir haben mit Joomla in den letzten Jahren mittlere zweistellige Projekte ausgeliefert — vom Verbandsauftritt bis zur internationalen Marken-Site mit mehreren Sprachen und feinen Rechte-Strukturen. Was wir dabei gelernt haben: Es ist kein System, das durch Marketing-Wärme verkauft. Aber wenn man es einmal sauber aufgesetzt hat, läuft es. Lange. Verlässlich. Mit wenig Drama.
Wir mögen das Wort „Verantwortung" eigentlich nicht in Marketing-Kontexten. Es klingt schnell pathetisch. Aber bei Websites passt es. Eine Website hat eine Adressatenliste, die grösser ist als der eigene Wunschkundenkreis — und ein paar Verpflichtungen, die sich nicht wegoptimieren lassen.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Deutschland. Für viele Unternehmen bedeutet das im B2C- und E-Commerce-Bereich konkret: Die Website muss WCAG 2.2 Level AA erfüllen — ausreichende Kontraste, Tastaturbedienbarkeit, semantisch korrektes HTML, beschreibende Alt-Texte, klare Fokus-Markierungen, transkribierte Audio- und Video-Inhalte. Für reine B2B-Auftritte ist die rechtliche Lage differenzierter, die qualitative Erwartung ist aber dieselbe: Eine Seite soll von möglichst vielen Menschen benutzbar sein.
Unsere Praxis: Wir bauen Websites barrierearm als Grundzustand — mit guten Kontrasten, sauberer Semantik, sinnvollen Alt-Texten, vernünftiger Tastaturnavigation und einer klaren Heading-Struktur. Das ist Handwerk, das in jedes ordentliche Webprojekt gehört, unabhängig von gesetzlichen Pflichten. Wo der Use-Case oder die rechtliche Anforderung es nötig macht, gehen wir gezielt den Schritt weiter und setzen ein Projekt nach WCAG 2.2 Level AA vollständig barrierefrei um, mit Test-Protokollen, manuellen Audits und dokumentierter Konformität. Ehrlich gesagt: Nicht jedes unserer Bestandsprojekte ist heute auf vollem AA-Niveau — aber alle aktuellen Auftritte sind so gebaut, dass eine vollständige Barrierefreiheit ohne grosse strukturelle Eingriffe nachgezogen werden kann.
Und ehrlich, ohne Pathos: Eine zugänglich gestaltete Seite ist auch für Menschen ohne Behinderung schlicht angenehmer zu bedienen. Eine Seite, die mit Tastatur funktioniert, ist auch für Power-User schneller. Eine Seite mit guten Kontrasten liest sich auch in der Mittagssonne besser. Insofern ist das Thema bei uns weniger Pflichterfüllung als Qualitätsmaßstab.
Performance ist 2026 eine Designentscheidung, keine technische Nachoptimierung. Wer 4-MB-Heroes baut, hat kein Bildproblem — sondern ein Konzeptproblem. Unsere Targets: LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1, gemessen im Real-User-Monitoring. Erreicht durch moderne Bildformate, sparsames JavaScript, kritisches CSS inline, sauberes Caching, CDN-Auslieferung — und durch die Disziplin, sich vor jedem zusätzlichen Skript zu fragen, ob es wirklich gebraucht wird.
DSGVO bleibt — und wird strenger interpretiert. Wir setzen Cookie-Consent-Tools ein, die echtes Einverständnis einholen, statt Dark Patterns zu nutzen. Drittanbieter werden kontrolliert eingebunden, wenn nötig erst nach Einwilligung. Tracking ist transparent, dokumentiert und auf das beschränkt, was zu definierten Zwecken wirklich gebraucht wird.
Barrierefreiheit ist kein Add-on, das man am Ende eines Projekts dazubucht. Wer eine Site nachträglich barrierefrei machen muss, zahlt typischerweise das Drei- bis Fünffache dessen, was es gekostet hätte, sie von Anfang an richtig zu bauen. Das gilt auch für Performance und Datenschutz. Architektur kommt zuerst — alles andere wird teuer.
Nicht jedes Projekt braucht alles. Manchmal reicht ein gut gemachtes Konzept, manchmal das Design-System für ein bestehendes Inhouse-Team, manchmal ist es das volle Programm vom ersten Briefing bis zum laufenden Betrieb. Deshalb arbeiten wir in modularen Paketen, die einzeln oder kombiniert gebucht werden können.
Strategie, Markenkern, Konzept
UI-Bibliothek, Komponenten, Spielregeln
Mittelstand, Verband, Bildung
Custom-Apps, Portale, Schnittstellen
Hosting, Wartung, Optimierung
Die sechs Pakete lassen sich frei kombinieren. Typische Programme bestehen aus Discovery + Design-System + Build + Care als komplettes Relaunch-Paket, oder aus einzelnen Bausteinen, wenn intern bereits Strukturen vorhanden sind. Konkrete Honorare vereinbaren wir nach einem ersten Kennenlern-Gespräch — kostenfrei und unverbindlich.
Wir haben in über zwanzig Jahren eine ganze Reihe von Webprojekten umgesetzt — vom Konzern-Portal mit komplexen Zielgruppenstrukturen über mehrsprachige Verbandsauftritte bis zu individuellen Webanwendungen für erklärungsbedürftige Marken. Manche dieser Projekte begleiten wir seit über zehn Jahren, andere sind frisch live, einige laufen leise und stabil im Hintergrund.
Die meisten unserer Kunden mögen es nicht, wenn ihre Marke als Werbefläche für Agenturen verwendet wird — und wir respektieren das. Aussagekräftige Referenzen, Leuchtturmprojekte und Case Studies aus den für Sie relevanten Branchen besprechen wir deshalb gerne im persönlichen Gespräch — vertraulich, mit Kontext zu Aufgabe, Vorgehen und Ergebnis.
Wenn Sie prüfen wollen, ob wir der richtige Partner für Ihr Projekt sind, zeigen wir Ihnen im Erstgespräch passende Referenzen aus unserem Portfolio — passend zu Ihrer Branche, Ihrer Grösse und Ihrem Anspruch. Auf Wunsch auch mit direkten Ansprechpersonen aus den jeweiligen Kundenteams. So wird die Auswahl konkret und für Sie nachvollziehbar, statt anonymer Logo-Wand.
Wenn wir ehrlich sind, ist es nicht das eine grosse visuelle Statement, das ein Projekt erfolgreich macht. Es ist die Mischung aus klarem Konzept, sauber gebautem System und der Bereitschaft, eine Site nach dem Launch nicht stehen zu lassen, sondern weiterzuentwickeln. Viele unserer Auftritte begleiten wir über Jahre hinweg im laufenden Betrieb — das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Arbeitsweise, die auf Vertrauensbeziehungen statt auf Einmalprojekte zielt.
Im Erstgespräch hilft uns ein kurzer Blick auf Ihr Vorhaben sehr, die passenden Beispiele auszuwählen. Sagen Sie uns, was Sie planen — wir bringen die Referenzen mit, an denen Sie sich am besten orientieren können.
Vor fünf Jahren war Webdesign vor allem visuelles Handwerk. Heute ist es eine Disziplin, die Strategie, Markenführung, Performance, Barrierefreiheit, Content-Architektur und KI-Lesbarkeit zusammendenken muss. Eine Website ist 2026 keine digitale Visitenkarte mehr, sondern ein Werkzeug, das Vertrauen in Millisekunden aufbaut, Vertrieb ermöglicht und sich selbst messbar macht. Schön reicht nicht. Schön muss schnell sein, lesbar, pflegbar und auch in der KI-Suche zitierbar.
Wir arbeiten systemagnostisch, aber Joomla hat in unserer Projektpraxis eine besondere Rolle. Es ist von Haus aus mehrsprachig, hat eine sehr feine Rechte- und Benutzerverwaltung, ist seit Joomla 4 und 5 deutlich moderner, sicherer und schneller geworden, und kommt in der Regel mit weniger Plugins aus als WordPress. Für mittelgrosse Corporate-Websites mit klaren Redaktionsstrukturen und mehreren Editor-Rollen ist es eine wirtschaftlich und technisch überzeugende Wahl. Für einfache Marketing-Sites mit grossem Plugin-Bedarf empfehlen wir oft WordPress, für datengetriebene Anwendungen oder API-zentrierte Portale Ruby on Rails.
Vom kompakten Brand-Refresh und der Landing-Page-Umsetzung bis zum mehrsprachigen Konzern-Portal und individuell entwickelten Web-Anwendungen mit Ruby on Rails. Wir bieten modulare Leistungspakete an: ein Discovery-Paket für Strategie und Konzept, ein Design-System-Paket für UI und Komponenten, ein Build-Paket für die technische Umsetzung im gewählten CMS, sowie laufende Betreuung als Care-Paket mit Hosting, Wartung und kontinuierlicher Optimierung. Konkrete Honorare vereinbaren wir individuell nach Projektvolumen.
Sehr wichtig. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele Unternehmens-Websites in Deutschland — insbesondere im B2C- und E-Commerce-Bereich. Wir bauen Websites barrierearm als Grundzustand: gute Kontraste, saubere Semantik, sinnvolle Alt-Texte, vernünftige Tastaturnavigation, klare Heading-Struktur. Wo der Use-Case oder die rechtliche Anforderung es nötig macht, gehen wir gezielt den Schritt weiter zu vollständiger WCAG 2.2 Level AA-Konformität mit dokumentierten Audits. Eine zugänglich gestaltete Seite ist nebenbei auch für alle anderen Menschen schlicht angenehmer zu bedienen.
Wirklich relevant sind: Performance (Core Web Vitals), Barrierefreiheit, KI-Lesbarkeit für ChatGPT und Perplexity (Machine Experience), modulare Komponentensysteme und Bento-Grids für Mehrkanal-Ausspielung sowie funktionale Mikrointeraktionen, die Nutzerführung verbessern. Eher Lautstärke sind: Vibe Coding ohne Strategie, Hyperpersonalisierung um jeden Preis, hypersättigte Farbpaletten ausserhalb von Lifestyle-Marken sowie aufwendige WebGL-Effekte, die nichts kommunizieren. Wir trennen seit Jahren Effekte von Wirkung — und sagen unseren Kunden auch dann, wenn ein Trend für ihre Marke nicht passt.
Wir bauen modulare Design-Systeme. Das heisst: ein Set wiederverwendbarer Komponenten — Buttons, Karten, Header, Akkordeons, Galerien — mit klar definierten Spielregeln. Damit kann eine Redaktion auch in zwei Jahren noch neue Seiten anlegen, ohne dass die Marke verwässert wird. Früher hiess das Styleguide-PDF, heute ist es eine technisch lebende Bibliothek im CMS. Das Design-System ist die ruhigste Form von Zukunftssicherheit, die wir kennen.
Eine sehr wichtige — und unterschätzte. Eine Website ohne Pflege verliert innerhalb von zwölf Monaten einen erheblichen Teil ihres Wertes. Sicherheits-Patches, CMS-Updates, neue Inhalte, Kontroll-Audits: das ist Fliessarbeit, die jemand machen muss. Wir bieten dafür ein Care-Paket mit EU-Hosting in Deutschland, täglichen Backups, Monitoring und einem definierten Stundenkontingent für redaktionelle und technische Anpassungen. Konkrete Honorare vereinbaren wir nach Abstimmung des Leistungsumfangs.
Ein kompaktes Mittelstands-Projekt mit klarer Markenbasis und 15 bis 30 Seiten läuft typischerweise über 10 bis 16 Wochen. Komplexere Auftritte mit Mehrsprachigkeit, vielen Redaktions-Rollen oder individuellen Funktionen brauchen 4 bis 8 Monate. Custom-Anwendungen in Ruby on Rails dauern, je nach Funktionsumfang, länger und werden in Sprints aufgesetzt. Wir geben nach dem Discovery eine belastbare Zeitlinie — und halten sie.
In 30 Minuten klären wir, was Ihre Website wirklich braucht — und ob ein Refresh, ein Relaunch oder eine völlig neue Plattform der richtige Weg ist. Unverbindlich, konkret, ohne Tech-Sermon. Lassen Sie Ihre Marke in neue Umlaufbahnen starten — wir docken an.
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